Stoff+Lampe= <3

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Eine schnelle und hübsche Bastelidee…

Man braucht dazu:
Eine Glaslampe (Eigentlich egal welche, Ikealampen sind günstig und eignen sich prima… es gehen aber auch einfarbig-weiße Lampenschirme, fast alles lässt sich mit Stoff bekleben…)
Stoff
Zackenlitze oder Bommelborte
Pinsel
Serviettenkleber oder Bastelkleber
Stoffschere und normale Schere
Uhu

und los geht´s!

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Stoff auf die Größe der Lampe zuschneiden.
Lampe mit Bastelkleber, bzw. Serviettenkleber einpinseln.
Stoff drumherum legen (Hier darauf achten, dass der Stoff hinten an der Stelle wo das Kabel herauskommt zusammentrifft).

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Kurz antrocknen lassen.
Dann den überstehenden Stoff oben und unten abschneiden, die Ränder noch mit etwas Kleber versäubern. Wieder trocknen lassen.
Bommelborte auf die richtige Länge zuschneiden.

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Bommelborte mit Uhu-am besten mit dem lösungsmittelhaltigen Kleber, der andere auf Wasserbasis hält nicht so gut- ankleben (auch hier wieder darauf achten, dass sich die Enden der Borte hinten an der Kabelaussparung treffen)

Lampenfassung und Glühbirne einschrauben
(Backofen- oder Kühlschrankglühbirnen eignen sich besoders gut als Nachtlicht, sie machen ein schönes Licht und haben einen niedrigen Stromverbrauch)

Lampe aufstellen.

Licht an! 😉

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Wärmflaschenüberzug

„Maaaammaaaa ich hab Bauuuuchweeeeh…“
das darf ich mir ungefähr 3x die Woche anhören. Lottis Liebling-Zipperlein: Bauchweh. Zu jeder sich bietenden Gelegenheit: zu viel gegessen/ zu wenig, Langeweile, schlechte Laune und manchmal auch einfach…in echt!
Da das Kind zur kalten Jahreszeit auch gerne mal friert, war es klar… eine Wärmflasche muss her.
Die war auch schnell gekauft nur mit der blöden Plastikflasche schmust es sich nun echt nicht gut und das drumrum gewickelte Handtuch rutscht ständig und das nervt…

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Voilà eine simple Nähanleitung für einen niedlichen Flaschenüberzug, schnell genäht und macht was her.

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Das Motiv das auf den Bezug genäht werden soll, auf Pappe aufmalen und ausschneiden. In diesem Fall Apfel mit Wurm und für die Rückseite eine Blume.

Dann die Pappschablonen auf verschiedene Stoffe legen, abmalen und ausschneiden. Ich habe für die Hülle als Grundstoff einen dicken Frotteestoff gewählt, da der schön kuschelig ist und die Wärme auch ein wenig dämpft, falls die Flasche sehr warm ist.
Für den Apfel und den Wurm habe ich ebenfalls Frottee genommen (da ich keinen rosa Frotteestoff gekauft hatte ist der Wurm aus einem alten Waschlappen den ich vor dem Nähen nochmal in den Trockner geworfen habe, damit er fluffiger wird), der Stiel, das Herz und der Schnuddel unten am Apfel sind aus einem Vorhang-Blumenstoff von Ikea. Das Blatt ist aus dünnerem Baumwollblumenstoff. Aus dem gleichen Stoff sind auch die Blätter der Blume auf der Rückseite. Die Blütenblätter sind auch aus Ikeastoff, das Blüteninnere aus Frottee und der Stiel ist aus dünner Zackenlitze.

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Den Grundstoff so zuschneiden, dass er doppelt so breit wie die Wärmflasche ist, plus ca 1,5-2 cm Nahtzugabe am Rand und unten (lieber etwas großzügiger rechen, da eine volle Flasche ja noch breiter ist und der Bezug nicht allzu eng sitzen sollte…). Nach Oben hin ruhig großzügig Platz lassen, da der Überzug später noch umgeschlagen wird.
Die Teile des Musters die unter dem Apfel „versteckt“ werden (Wurm, Stiel, Blatt, Schnuddel) zuerst auflegen und feststecken.
Diese Teile mit ganz engem Zickzackstich aufnähen. Ich verwende immer bunte Oberfäden (der Unterfaden kann die ganze Zeit der Gleiche bleiben, der ist egal, den sieht man ja eh nicht…) und nähe jedes Teil doppelt fest, dann wir die Naht dicker (sieht ordentlicher und hübscher aus) und die Stoffteile fransen am Rand nicht aus.
Schließlich den Apfel aufnähen und als letztes Teil das Herzchen auf den Apfel.

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Auf der anderen Stoffhälfte genauso mit der Blume verfahren. Zuerst die Blütenblätter aufnähen, dann den Stiel und zum Schluss das Innere der Blüte um alle Nähte zu kaschieren.
Das Auge des Wurmes und das Gesicht der Blume habe ich auch mit der Maschine „frei Hand“ mit Zickzackstich aufgenäht… da kann der Mund schonmal verrutschen… 😉

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Die beiden Seiten auf Links aufeinanderlegen, feststecken und am Rand und unten zusammennähen, am Rand nicht bis ganz oben zunähen, damit man später ein Band oder eine Gummilitze durchziehen kann.
Dann den Rand umklappen und so zusammennähen, dass man einen ca 1 cm breiten „Kanal“ am oberen Rand hat um die Schur durchzuziehen. Die Ränder des „Kanals“ müssen noch versäubert werden mit einem Zickzachstich, damit sich dort keine Fäden herausziehen.

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Das Ganze auf Rechts drehen, die Schnur, das Band, die Gummilitze durch den Rand ziehen. Wärmflasche hinein… und kuscheln.
Kind. Glücklich!

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Diese Apfel-Wurm-Schablonen-Sache lässt sich auch auf T-shirts oder Taschen verwenden… auch hübsch ❤

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Regenbogen Cupcakes <3

Regenbogen Cupcakes

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KINDERGEBURTSTAG!
10 Kinder im Alter zwischen 3 und 5 stürmen heute unsere Wohnung…jippy!
Lotti hat Geburtstag und da muss was Besonderes auf den Tisch!
Taaataaaa: Regenbogen Cupcakes! Sehen spitze aus und sind supereasy (na gut, vom Zeitaufwand mal abgesehen…)
Hier eine kleine Bastel/Backanleitung in Bildern:

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Schritt 1:
Der Teig… also ich bin ja grundsätzlich eher faul, weshalb ich dann auch gerne mal auf eine Backmischung zurückgreife wenns schnell gehen soll (und bei dem Deko-Aufwand ist das auch durchaus ok, hier ein wenig Zeit zu sparen). Meine favorisierte Backmischung ist hier Zitronenkuchen von Dr. Oe….
Alle flüssigen Zutaten in eine Schüssel und verrühren (Tipp: auch die Butter im Ofen schmelzen und dazu schütten) dann Tüte auf und Pulver dazu und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die „flüssige und trockene Zutaten in zwei verschiedene Schüsseln und dann zusammenkippen-Regel“ gilt übrigens auch bei allen anderen Muffin-Teigsorten. Der Vorteil, es geht superschnell und man braucht nicht mal ein Rührgerät.
Wenn man Muffins machen möchte, sollte man die trockenen Zutaten nur mit der Gabel grob unter die flüssigen Zutaten mischen, ruhig schön klumpig lassen. Die Klümpchen brechen nämlich beim Backen auf und geben den Muffins eine schöne „Vulkanform“.
Da es heute aber Cupcakes werden… Teig ganz glatt rühren (Cupcakes sollen beim Backen nicht so hoch aufgehen und an der Oberfläche eher glatt bleiben, dann lassen sie sich leichter dekorieren.).

Den Teig auf vier Schüsseln gleichmäßig verteilen, mit einer ordentlichen Portion Lebensmittelfarbe einfärben und in Gefrierbeutel (3 Liter mit Zippverschluss) umfüllen.
Ofen auf 200 Grad.

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Schritt 2:
Die Gefrierbeutel klein (!!!) an einer Ecke abschneiden und wie einen Spritzbeutel verwenden, so kann man den Teig ohne Schlabbern und Tropfen gleichmäßig in die Förmchen füllen. Die einzelnen Farben übereinanderschichten. Die Förmchen nur bis zu zwei Dritteln füllen, da die Küchlein nicht so hoch werden sollen.
Ab in den Ofen damit für 10-13 Minuten.

Einen fertigen Muffin/Cupcake erkennt man daran, dass er, wenn man ihn an der Oberfläche leicht eindrückt zurück nach Oben kommt. Man kann auch einen Zahnstocher reinstecken und wieder herausziehen, bleibt kein Teig kleben: fertig! Auf jeden Fall nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken und schmecken nicht mehr so gut.

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Schritt 3:
Die fertigen Küchlein aus der Backform holen und auskühlen lassen (Tipp: wenn sie nicht mehr heiß sind, aber noch warm: in eine große Schüssel legen und mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken, dann bleiben sie saftigen und trocknen nicht aus.)
Aus Marzipanrohmasse Wölkchen ausstechen und aus gelbem Rollfondant Sonnen kneten. (Rollfondant in vielen Farben und recht günstig gibt es bei xenos)

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Schritt 4:
Minismarties nach Farben sortieren (ist kein Muss, erleichtert die „Massenproduktion“ bei 24 Törtchen aber ungemein….)

Das FROSTING, so heißt die Creme, die den schnöden Minikuchen zum Cupcake macht. Hier eins meiner absoluten Lieblingsrezepte:
Zitronen-Frischkäse-Frosting (geschmacklich perfekt harmonisierend mit meiner Lieblingsbackmischung von Dr. Oe…)

100 g Butter (zimmerwarm, richtig matschig muss sie sein)
100 g Puderzucker, gesiebt
200 g Frischkäse (eiskalt aus dem Kühlschrank)
Zitronenbackaroma (je nach Geschmack, ein paar Tropfen. Ich nehm‘ immer ordentlich viel-halbes Röhrchen-, mag es gerne zitronig!) Man könnte hier auch andere Geschmacksrichtungen versuchen Vanille, Bittermandel etc… je nachdem, wie es zum Teig passt.
Lebensmittelfarbe, je nach Bedarf… hier, klaro:BLAU!

Die warme Butter mit dem Schneebesen verrühren, den Puderzucker darüber sieben und zu einer glatten Masse verrühren.
Dann den kalten Frischkäse dazu rühren, Aroma und Farbe dazu. Ist das Frosting nach dem Hinzufügen aller Zutaten sehr flüssig, kurz ins Gefrierfach oder in den Kühlschrank stellen.

Das Frosting mit dem Messer auf den komplett ausgekühlten (!) Küchlein verteilen.
Die Wolken und Sonnen an den Seiten drapieren. Mit den Minismarties die Bogen des Regenbogens halbrund auflegen.

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Schritt 5:
Die hübschen Dingelchen auf einem Brett/Teller/Tablett arangieren, servieren, AAAHHHS und OOOHHHS ernten,
Essen!
Viel Spaß beim „Nachbasteln“ und:
…yummy! 🙂

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